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Vor- und Nachteile Porenbeton |
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Das hervorstechendste Merkmal des Porenbetons ist ohne jeden Zweifel seine hervorragende Wärmeisolierung. Diese resultiert aus den Abertausenden kleiner Löchlein, die die abgegebene Wärme optimal speicher können und langsam wieder abgeben. Darüber hinaus weist er eine erstaunliche Stabilität und gleichzeitig ein verschwindend geringes Eigengewicht auf. Gerade bei der Renovierung eines Massivhauses oder geplanten Aufstockungen dürfte dies von Bedeutung sein. Die flexible Formgebung und die Tatsache, dass es kaum zu altersbedingten Krümmungen oder dergleichen kommt, fallen ebenso in diese Kategorie. Für die Außenwände sind die Poren allerdings keine allzu positive Eigenschaft. Sie sind, wenn man so will, schutzlos der Witterung ausgeliefert und saugen Feuchtigkeit auf wie ein Schwamm. Um dem entgegenzuwirken, muss eine schützende Schicht aus Putz oder einer ähnlichen Substanz aufgebracht werden. Ein weiterer, gelegentlich sehr unangenehmer, Nachteil liegt in der unterdurchschnittlichen Schalldämmung. An einer viel befahrenen Straße sollte das Massivhaus also nicht unbedingt stehen. Dazu verfügt Porenbeton über keine besonders große Tragfähigkeit und ist im Vergleich zu Ziegel beispielsweise spürbar teuerer.
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