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Porenbeton

Im ersten Moment dürfte den meisten Menschen dieser Begriff erst einmal völlig unbekannt sein. Zwar entsteht vor dem geistigen Auge schnell ein Bild, doch das Wort erscheint fremd. Kein Wunder, denn bis vor einiger Zeit wurde dieses Material noch unter dem Namen Gasbeton geführt. Die Hersteller waren aber wohl der Meinung, dass Gas in Verbindung mit dem Wort Massivhaus zu eher negativen Assoziationen führt und sich Porenbeton besser verkaufen lässt. Dieses Rätsel wäre gelöst, bleibt noch die Frage, worin der Unterschied zum gemeinen Beton liegt, beziehungsweise woher die Poren stammen.

Sie entstehen durch ein Gemisch aus Quarzsand, Zement oder Kalk und Wasser, dem man ein Treibmittel wie Aluminiumpulver beifügt. Während die Masse in eine Form gegossen wird, erfolgt eine chemische Reaktion und es entstehen Lufteinschlüsse von wenigen Millimetern Durchmesser. Anschließend findet der Aushärtungsprozess statt.

Überwiegend findet man im Massivhaus Bauteile aus Porenbeton – sogenannte Plan- oder Blocksteine - als Außenwände oder gelegentlich als Elemente einer nachträglichen Baumaßnahme. Für den Innenausbau werden sie dagegen seltener genutzt. 

 
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