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Interessanterweise hat sich gezeigt, dass ein Massivhaus wesentlich vielschichtiger ist als anfangs vielleicht angenommen. Allein die unterschiedlichen Baustoffe, die in verschiedenen Kombinationen Verwendung finden, werden wohl den einen oder anderen ziemlich überrascht haben. Beton, Porenbeton, Ziegel, Kalksandstein und ihre Artverwandten wie Klinker und Poroton jeweils für sich genommen, haben schon diverse Vorzüge, die nicht von der Hand zu weisen sind. Zusammen allerdings verfügen sie über alle Merkmale, auf die ein zukünftiger Hausbesitzer Wert legt: Sie stehen durch ihre Stabilität für eine Investition in die Zukunft, sparen durch ihre Wärmedämmung Heizkosten und schonen die Umwelt, schaffen durch den Lärmschutz die Möglichkeit zu entspanntem Wohnen, verwirklichen Ideen durch eine flexible Formgebung und bieten die Möglichkeit, optische Highlights zu setzen. Sich für ein Massivhaus zu entscheiden, kann somit zusammenfassend nicht die schlechteste Wahl sein, obwohl das Ergebnis in letzter Konsequenz natürlich von den Menschen abhängt, die den Hammer schwingen. Ob aus einem Stück Eisen ein Schwert wird oder ein unansehnlicher Klumpen liegt nun einmal am Schmied und nicht am Eisen selbst.
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