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Die heute übliche Verwendung von Beton im Bereich des Hausbaus reicht etwa in die Jahre 1880 – 1890 zurück und gehört im direkten Vergleich damit zu den eher jüngeren Techniken. Ziegel beispielsweise können bereits mit einigen Jahrtausenden aufwarten. Kein Grund für Vorurteile. Trotz seiner relativ kurzen Geschichte konnte sich Beton leicht gegen die Konkurrenz durchsetzen, da seine Verwendungsmöglichkeiten – nicht nur beim Massivhaus - beinahe unbegrenzt sind. Beton ist grundsätzlich zunächst ein Gemisch aus Splitt, Zement und Wasser, das nach seiner Fertigstellung in die benötigte Form gegossen wird. Schon an diesem Punkt verfügt er über eine beachtliche Festigkeit. In seiner Erweiterung, dem Stahlbeton, ist er allerdings noch stabiler und auch wesentlich bekannter. Man findet ihn praktisch überall dort, wo Tragkraft eine große Rolle spielt, sei es beim Brückenbau, in Hochhäusern oder im heimischen Treppenaufgang. Beton steht also für Beständigkeit, Sicherheit und Flexibilität. Vermutlich wird sich deshalb auch kaum ein Massivhaus finden, das gänzlich auf ihn verzichtet. Speziell Kellerräume bestehen in der überwiegenden Mehrzahl aus ihm.
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